| European Chamber Players |
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| Dieses Ensemble ist gerade erst gegründet worden und besteht aus ehemaligen Mitgliedern des European Union Youth Orchestra. Durch das gemeinsame Musizieren im Orchester ist die Idee und der Wunsch entstanden, dies im Kammermusikbereich weiterzuführen und ein Ensemble zu gründen, das sich mehrmals pro Jahr trifft, um ein abendfüllendes Programm zu erarbeiten. Die erste Probenphase mit Konzerten in Österreich findet im November 2008 mit folgendem Programm statt (siehe Kalender): |
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M. Ravel: Introduction et Allegro für Harfe, Streichquartett, Flöte und Klarinette
R. Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 (Fassung für Nonett von Brett Dean)
F. Schubert: Oktett in F-Dur D 803 |
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| Die Musiker stammen aus verschiedenen Ländern Europas, studieren, leben und arbeiten in verschiedenen europäischen Städten: |
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| Zsolt-Tihamér Visontay (Violine I) ist einer der vielversprechendsten jungen Konzertmeister Europas und spielt seit Herbst 2007 im Philharmonia Orchestra London. |
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| Amy Cardigan (Violine II) konzertiert u.a. mit dem BBC Symphony Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra. |
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| Raphael Handschuh (Viola) wurde im Januar 2008 in die Orchesterakademie des RSO Wien aufgenommen. |
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| Cornelia Burghardt (Violoncello) studierte u.a. bei Rudolf Leopold und setzt derzeit ihre Ausbildung am Mozarteum Salzburg bei Heidi Litschauer fort. |
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| Benjamin Cunningham (Kontrabass) ist derzeit Mitglied des Royal Philharmonic Orchestra in London. Außerdem tritt er mit dem Kammerensemble 'The Fibonacci Sequence' auf. |
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| Ursula Pichler (Flöte) spielt im Philharmonischen Orchester Hagen in Deutschland. |
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| Thomas Lessels (Klarinette) ist Mitglied des Bozza Ensemble und des Ossian Ensemble. Kürzlich wurde er als Gast-Soloklarinettist ins City of Birmingham Symphony Orchestra eingeladen. |
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| Povilas Bingelis (Fagott) ist derzeit Mitglied in der Meisterklasse von Sergio Azzolini in Basel und spielt als Gast in mehreren Orchestern in Litauen und der Schweiz. |
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| Alfredo Varela (Horn) ist Solohornist in der Real Filharmonia de Galicia und Professor an der CPM Lalin in Pontevedra, Spanien. |
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| Stephanie Beck (Harfe) studierte bei Nicoletta Alberti und erhielt nach ihrem Masters-Studium bei Skaila Kanga an der Royal Academy of Music eine Junior Fellowship für das Studienjahr 2007-2008. |
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| Vast formst that move fantastically |
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Dies ist ein Projekt, das sich mit dem Zusammenspiel von Musik und Tanz befasst. Musik und Tanz sind zwei grundlegende Ausdrucksformen, die sich gegenseitig beeinflussen, und mit diesem Projekt geht Stephanie Beck der Frage nach, wie sie als gleichberechtigte Partner auftreten können und wie man den Tanz in einer Konzertsituation fühl-, hör- und sichtbar machen kann. In einer intensiven Zusammenarbeit mit dem aufstrebenden Choreographen Archi.Wil und mit einer Gruppe von jungen Musikern und Tänzern hat sie dieses Projekt erarbeitet.
Das Programm, das sie zusammengestellt hat, besteht aus Werken von Johann Sebastian Bach, Marcel Grandjany und Claude Debussy. Die Struktur des Programms beruht auf der Idee, dass der Tanz in der Musik mit jedem Stück, das gespielt wird, deutlicher wird, bis schliesslich beim letzten Stück des Programms Tänzer in einer Choreographie die Tanzelemente der Musik physisch sichtbar machen. Folgende Werke bilden dieses Programm: |
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| J.S. Bach |
Französischer Suite Nr. 6 in E-Dur |
| M. Grandjany |
Children’s Hour, Suite for the Harp |
| C. Debussy |
„Danse sacrée et Danse profane“ für Harfe und Streichquintett |
| C. Debussy |
Trio Sonate für Flöte, Viola und Harfe |
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Die Reise vom abstrakten, jedoch hörbaren Tanz in der Musik zum konkreten, auf der Bühne aufgeführten Tanz beginnt mit Bach’s Französischer Suite Nr. 6. Die einzelnen Sätze der Suite basieren auf barocken Tänzen, die am französischen Hof gespielt und getanzt wurden. Jeder Satz hat bestimmte tänzerische Merkmale; die Tänze sind jedoch stilisiert und nicht als Begleitmusik für Hoftänze gedacht. Der Tanz in der Musik ist daher fühlbar, aber das Stück selbst bleibt abstrakt.
Marcel Grandjany geht mit seiner Suite einen Schritt weiter. Die fünf Sätze können fast als Szenen eines Balletts betrachtet werden, die sich in Charakter, Farbe und Form unterscheiden und einen klarer erkennbaren tänzerischen, fast theaterhaften Charakter haben.
Der nächste Schritt im Programm sind die Tänze von Claude Debussy. Der Titel „Danse sacrée et Danse profane“ spricht für sich. Der Tanz findet in der Musik selbst statt, ist klare Inspiration für das Stück und ist in der Schreibweise der zwei stark kontrastierenden Sätze selbst enthalten.
Debussy’s Trio Sonate für Flöte, Viola und Harfe hingegen ist das Stück, welches auf den ersten Blick am wenigsten tänzerisch wirkt. Für Stephanie Beck hat es allerdings starke Tanzmerkmale in sich, und drei Tänzer veranschaulichen auf der Bühne diesen Zugang zur Musik. Die Struktur der Sonate, die Farben und Gesten ergeben eine reichhaltige Grundlage für eine Choreographie. Die komplexe Schreibweise stellt eine Schwierigkeit dar, macht die Aufgabe aber umso interessanter.
Der Titel des gesamten Projekts „Vast forms that move fantastically“ steht denn auch in Zusammenhang mit der Choreographie zu Debussy’s Trio Sonate. Es ist ein Vers aus einem Gedicht von Edgar Allan Poe, der Debussy stark beeinflusst hat, und diese Gedichtszeile dient als Grundlage für die Choreographie dieses Stückes. |
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| Das Projekt wurde erfolgreich im September 2007 an der Royal Academy of Music in London und im Januar 2008 am Theater im Kirchplatz in Schaan (FL) aufgeführt. Die Choreographie zu Debussy’s Trio Sonate wurde im Februar 2008 mit den betreffenden Musikern und Tänzern im Robin Howard Dance Theater (The Place) in London als Teil des Resolution!-Festivals vorgestellt. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Choreographen Archi.Wil ist für die nähere Zukunft geplant. |
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| Das Hibernia Trio (Flöte, Bratsche und Harfe) |
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| Das Hibernia Trio wurde im August 2007 gegründet. Das erste Projekt des Ensembles war eine Aufführung von Debussy’s Trio Sonate für Flöte, Bratsche und Harfe in Zusammenarbeit mit dem Tänzer und Choreographen Archi.Wil. Seither trat das Trio an der Royal Academy of Music, dem Royal College of Music, dem Robin Howard Dance Theatre und dem Theater am Kirchplatz in Schaan, Liechtenstein auf. Zukünftige Engagements führen das Trio zum Gutenberg-Festival Balzers in Liechtenstein und nach Irland. |
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| Triona Milne studierte Viola an der Royal Academy of Music und im Aufbaustudium am Royal College of Music, wo sie den George Stennet Award erhielt. Sie war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchester, des Verbier Festival Orchestra und spielt nun in Orchestern wie dem RTE Concert Orchestra. |
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| Nach ihrem Abschluss am Royal Northern College of Music absolviert die Flötistin Alison Murphy momentan ihr Masters Studium am Royal College of Music mit Jamie Martin, wo sie das Leverhulme Stipendium erhalten hat. Alison ist Mitglied des European Union Youth Orchestra und hat bereits erste Flöte mit Ensembles wie dem London Philharmonic Orchestra, der Camerata Irland und dem RTE Orchestra gespielt. |
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| Stephanie Beck studierte am Landeskonservatorium Feldkirch bei Nicoletta Alberti und schloss ihr Masters Studium an der Royal Academy of Music bei Skaila Kanga ab, wo sie auch eine Junior Fellowship erhielt. Sie war Mitglied des European Union Youth Orchestra, des World Philharmonic Orchestra und spielt nun mit Ensembles wie dem Aurora Orchestra, der Southbank Sinfonia, dem RPO Concert Orchestra und den European Chamber Players. |
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